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   08.02.2010
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International
FISTF
6. Februar 2010 - FISTF International Grand Prix der Niederlande in Zetten
 
Glücklose Deutsche beim niederländischen Grand Prix
 
Der als in Utrecht angekündigte Grand Prix der Niederlande fand gar nicht in Utrecht, sondern in Zetten statt, das bei Arnhem gelegen ist. „Eine lange Geschichte“, wie Organisator Henk Landzaat versuchte zu erklären, wie es zu dem Standortwechsel kam. Nichtsdestotrotz war es keine schlechte Wahl den GP hier hin zu verlegen, denn der Spielort „De Wanmolen“ fand allgemeine Bestätigung. Das Sport- und Freizeitzentrum am Schweitzerpark in Zetten wurde auch abends von diversen Subbuteofreunden aufgesucht, um Bowling zu spielen oder einer Karnevalssitzung beizuwohnen. „Subbuteo ist nicht alles“, so Landzaat. Das widerspricht zwar den Ansprüchen des neuen FISTF-Vorstands, doch die Teilnehmer des niederländischen Grand Prix´ wird dies egal gewesen sein – sie genossen am 6. und 7. Februar das Ambiente.
 
Titi Giaux - Fred Vulpes
Veteranen-Barrage 1: Titi Giaux - Fred Vulpes
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Das Kontingent, das vom DSTFB aus zu den niederländischen Subbuteofreunden kam, umfasste fünf deutsche Veteranen, zwei Damen, sowie zwei U15er – und leider keinen Open-Spieler. Auch fand sich am Sonntag, den 7. Februar kein deutsches team zum Mannschaftswettbewerb ein. Die Ausbeute des DSTFB sah immerhin einen Pokal vor, den Victoria Büsing in der Damenkategorie einheimste. Sie bot souveräne Leistungen und schloss das Turnier mit nur einer knappen Niederlage im Finale gegen die Belgierin Bertholet ab. Als zwei deutsche Spielerin ging Alina Frey (Borussia Bergkamen) ins Rennen, die bei ihrem ersten Auslandsturnier neue Erfahrungen sammeln konnte und vielleicht zum Saisonhöhepunkt, zur WM 2010 in Rain, im DSTFB-Dress um Medaillen kämpft.
Veteranen-Barrage 2: Marco Leeman, Ref. Annick Fraikin & Thossa Büsing
Veteranen-Barrage 2: Marco Leeman, Ref. Annick Fraikin & Thossa Büsing
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René Frey und Adis Sarnoch (beide Borussia Bergkamen) hießen die zwei deutschen U15er. Auch hier wieder eine Mischung aus erfahrenem und neuem Spieler. Während es für Adis noch darum ging, Atmosphäre und Spielpraxis zu tanken, ging es beim „alten Hasen“ René schon gemütlicher zu. In seiner Vorrunde siegte er locker und leicht. Vielleicht zu leicht, denn im Viertelfinale unterlag er dem bis dato relativ unbekannten Belgier Maxime Muraille unnötig mit 1-2 und vergab hier zahlreiche, klare Chancen.

 
Die fünf deutschen Veteranen im Turnier haderten unterschiedlich mit ihren Vorgruppen. Uli Selsen und Thomas Vulpes hatten es sicherlich schwer erwischt. Uli Selsen, darf mit Fug und Recht schon von einer für ihn typischen Auslosung sprechen. Er spielte in einer Vierergruppe zusammen mit dem Niederländer Nico Marks (Delft) und den Belgiern Titi Giaux und Bruno Goset. Zwei knappe Niederlagen und ein Remis sollte seine Ausbeute sein. Zu wenig um weiter zu kommen, aber dennoch sollte der Dortmunder nicht unzufrieden mit seiner spielerischen Leistung gewesen sein. Dieses gilt auch für Thomas Vulpes (TSG Rain), der in einer Gruppe mit Marco de Bruin (Delft) und dem Malteser Joseph Mifsud steckte. 2:2 gegen De Bruin und 1:2 gegen Mifsud – bei einem 4:4 von De Bruin gegen Mifsud bedeutete leider das Aus für den jungen deutschen Veteranen. Rolf Sarnoch, der zusammen mit seinem Sohn Adis erst seit wenigen Monaten aktiv schnippt, hatte die Gelegenheit genutzt, Erfahrungen zu sammeln und sich bei RealSoccer mit Material versorgt. Fred Vulpes und Thossa Büsing, die zusammen mit Vincent Coppenolle als ehemalige FISTF-Vorständler vom Veranstalter für ihre langjährige Tätigkeit vor dem Turnierbeginn gelobt und geehrt wurden, kamen als einzige deutsche Veteranen über die Vorrunde hinaus. Fred hatte es in seiner Vorrunde mit Richard Stolwijk und Michel de Schuyteneer zu tun, Thossa Büsing mit Pieter van Kooten und Niko Bakker. In der Barrage folgte dann leider schon das Aus für beide. Thossa unterlag dem stark spielenden Marco Leeman, der anschließend den Weltranglistenersten Bom aus dem Turnier warf, Fred verlor gegen Titi Giaux.
 
Siegerehrung bei den Damen: Vicky Büsing, Henk Landzaat & Elodie Bertholet
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Zusammenfassend sei festgehalten, dass dieses Turnier in dieser Form ideal für einen zweitägigen Ausflug für manche Teams sein könnte. Die Organisation war gut, der Zustand der Platten ausreichend und das Umfeld bestens. 

Alle Spiele und alle Tore als pdf zum downloaden hier  
Text: Thossa Büsing
Fotos: Thomas Vulpes,  Thossa Büsing
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