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   09.01.2010
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National
LV West

3. Januar 2010 - LV West Pokal 2009

An den Schulz-Brüdern kam keiner vorbei

 

  Obwohl die äußeren Witterungsbedingungen alles andere als optimal waren, kamen dennoch 15 Spielerinnen und Spieler zur 34. Ausspielung des Westdeutschen Pokals ins Jugendheim "Yellowstone" nach Bergkamen-Oberaden. Die Losfee zauberte wieder einmal für den Pokalwettbewerb typisch, einige Schmankerln aus dem Topf.
 
 
Salice, Eisenmann und
Mulasmajic

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  Achtelfinale
Frank Hagenkötter – Dominik Schulz            1:3 (1:2)
Edin Mulasmajic – Dennis Eisenmann          5:3 (3:0)
Victoria Büsing – Kai Hagenkötter                1:2 (0:2)
Rolf Sarnoch – Alina Frey          0:0 (0:0) n.V. FS: 1:0
Sandro Salice – Thossa Büsing  1:1 (0:1) n.V. FS: 3:1
Leif Banscherus – Uli Selsen                        1:0 (0:0)
Jürgen Fricke – Steven Breselg                     0:3 (0:1)
Freilos: Marcel Schulz

Der erste Kracher lautete gleich Fränkie gegen Ente. Der U19-Vizeweltmeister schraubte sich einige großartige Spielzüge raus, Frank Hagenkötter dagegen spielte zu zerfahren und zu umständlich.
  Große Freude kam bei den Kollegen auf, als Edin Mulasmajic auf der Bildfläche erschien. Dennis Eisenmann bot gegen Edin eine starke Leistung, die auf mehr hoffen lässt. Auch Victoria Büsing spielte stark, Kai hatte große Mühe das Spiel zu gewinnen. Genauso prima hielt die zwei Dame im Feld mit, Alina Frey. Rolf Sarnoch musste viel Zeit und Mühe investieren, um die nächste Runde zu erreichen. Wenn Sandro und Thossa aufeinander treffen, sind dies meist heiß umkämpfte und enge Matches. Sandro schaffte eine Revanche. Beim Deutschen Pokal im November in Rain schied er gegen Thossa aus. Das Favoritensterben ging fröhlich weiter: ein engagierter Leif Banscherus sorgte in einem anspruchsvollem Spiel für das frühzeitige Aus von Uli Selsen, der seine wenigen Torchancen nicht zu nutzen wusste. Opfer der beschwerlichen Anreise aus Werdohl wurde Jürgen Fricke. Auf den letzten Drücker angekommen, musste er kalt und unkonzentriert hinein in Getümmel.

Jürgen Fricke: "Ich habe den Start ganz klar verpennt."
 

 
Spannung pur: Leif - Marcel.
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Viertelfinale
Leif Banscherus – Marcel Schulz 2:2 (1:0) n.V. FS: 1:2
Dominik Schulz – Rolf Sarnoch                     3:0 (2:0)
Edin Mulasmajic – Sandro Salice                  0:1 (0:0)
Steven Breselg – Kai Hagenkötter                 1:0 (0:0)

Großes Subbuteo an Tisch 1. Als nach der Halbzeitpause Banscherus auf 2:0 erhöhte und sein Kontrahent wieder ins Lamentieren verfiel, schein alles schon geritzt zu sein. Ein Oma-Ball sorgte für den Anschlusstreffer und wieder mehr Spielfreude bei Marcel Schulz. Am Ende stand er sogar als glücklicher Halbfinalist fest und Leif muss das Unternehmen "Westpokalsieger" auf die 2010er Ausspielung verschieben. Schulzens Bruder Dominik spielte locker gegen Rolf Sarnoch auf und siegte ohne Mühe. Heiße Matches dagegen an den zwei weiteren Platten. Minimalist Salice nutzte den Trainingsrückstand seines Mannschaftskollegen für nur ein Törchen effektiv aus.

 

Großes Augenmerk fiel auch auf den Jüngsten im Feld, Kai Hagenkötter (Baujahr ´98) musste gegen Steven Breselg ran (oder umgekehrt). Steven zeigte eine bessere Leistung als noch im Auftaktmatch und unterstrich wieder einmal seine derzeit starke Form.

Halbfinale
Marcel Schulz – Steven Breselg                           2:1 (1:1) s.d.
Dominik Schulz – Sandro Salice                          2:1 (0:0)

Beide Halbfinals verliefen auch hohem Niveau und in großer Fairness - Kompliment an alle. Traumhaft Breselgs Ausgleich zum 1:1-Halbzeitstand genau eine Sekunde vor dem Pausensignal. In der 37. Spielminute setzte Marcel wieder einmal zu einem seiner gefährlichen Schüsse aus der Halbdistanz an, die er so oft so sicher verwandelt. So auch diesmal. Im zweiten Spiel hatte Bruder Dominik ganz klare Feldvorteile. Auch wenn Sandro Salice in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel kam, wurde es zwar ein knapper, aber hoch verdienter Erfolg des Titelverteidigers.
 

 
Schulz & Schulz mit Schiri
Mulasmajic.
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Momentan top in Form:
Steven Breselg.
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  Nun also die Neuauflage des Vorjahrfinals und die dritte Pokalfinalteilnahme von Marcel in Folge.

Endspiel:
Dominik Schulz - Marcel Schulz                  2:1 (0:1)

Es hätte eine Revanche werden können. Marcel lag schon auf einem guten Weg und hatte lange eine Führung inne, die er allerdings versäumte auszubauen. Dominik Schulz ist nicht zu unrecht zurzeit einer der besten deutschen Subbuteospieler und weiß sehr gut Rückstände umzudrehen. Reife Leistung, Dome! Titel verteidigt und bleibt im dritten Jahr in der Familie.

Viertelfinale 9 – 15
Jürgen Fricke – Dennis Eisenmann                      3:1 (2:1)
Uli Selsen – Frank Hagenkötter                            4:3 (2:1)
Victoria Büsing – Alina Frey                                5:0 (3:0)
Freilos: Thossa Büsing

Halbfinale 13 – 14
Frank Hagenkötter – Alina Frey                            3:0 KL
Freilos: Dennis Eisenmann 

Halbfinale 9 – 12
Uli Selsen – Victoria Büsing                                1:1 (1:1) FS: 3:1
Jürgen Fricke – Thossa Büsing                             1:6 (0:4)

Halbfinale 5 – 8
Leif Banscherus – Rolf Sarnoch                            5:0 (2:0)
Edin Mulasmajic – Kai Hagenkötter                     1:1 (0:1) FS: 0:1

Spiel um Platz 13
Dennis Eisenmann – Frank Hagenkötter               4:5 (4:2)

Spiel um Platz 11
Jürgen Fricke – Victoria Büsing                            2:2 (2:1) FS: 2:1 

Spiel um Platz 9
Thossa Büsing - Uli Selsen                                   0:0 (0:0) FS: 1:2

Spiel um Platz 7
Rolf Sarnoch – Edin Mulasmajic                           0:4 (0:2)

Spiel um Platz 5
Leif Banscherus – Kai Hagenkötter                        4:2 (2:1)

Spiel um Platz 3
Sandro Salice – Steven Breselg                           1:0 (1:0)

 

 

Endklassement:
1. Dominik Schulz | TSL Dortmund
2. Marcel Schulz | TSL Dortmund
3. Sandro Salice |  TSL Dortmund
4. Steven Breselg | TSL Dortmund
5. Leif Banscherus |  Borussia Bergkamen
6. Kai Hagenkötter | TSL Dortmund
7. Edin Mulasmajic | TSL Dortmund
8. Rolf Sarnoch |  Borussia Bergkamen
9. Uli Selsen  |  TSL Dortmund
10. Thossa Büsing  |  TSL Dortmund
11. Jürgen Fricke |  Borussia Bergkamen
12. Victoria Büsing  |  TSL Dortmund
13. Frank Hagenkötter  |  TSL Dortmund
14. Dennis Eisenmann |  Borussia Bergkamen
15. Alina Frey |  Borussia Bergkamen

 

 

Text und Fotos: Thossa Büsing
 

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