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15. November 2009 - Deutscher Mannschaftspokal 2009

TSG Rain nutzte den Heimvorteil

 

  Neuer Deutscher Mannschaftspokalsieger des DSTFB ist die TSG Rain (in der Besetzung: Arnold Mair, Roland Popp, Alexander und Hans Ruf). Beim Pokalwochenende am 14./15. November 2009 waren die Bayern der ausrichtende Verein. Im Endspiel bezwangen sie die TSL Dortmund mit 2-2 (11:4) durch das bessere Torverhältnis. Den dritten Platz sicherte sich die zweite Mannschaft der TSG.
 
  TSG Rain 1970: (v.l.) Hans Ruf, Arnold Mair, Alexander Ruf und Roland Popp.
Mannschaftspokalsieger 2009 - TSG Rain 1970: (v.l.) Hans Ruf, Arnold Mair, Alexander Ruf und Roland Popp.
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  Leider fand neben den drei Rainer Mannschaften nur noch die TSL Dortmund 61 den Weg zur Dreifachturnhalle am Fasanenweg in Rain. Daher entschloss sich der Ausrichter TSG Rain den Pokal im geräumigen Foyer, statt in der Halle auszurichten. Der Modus sah wie folgt vor: Gruppenspiele mit anschließendem Finale (Gruppenerster gegen -zweiter). 

In der 1. Runde trafen die Teams von Rain 1 und Rain 2 aufeinander. Die Dortmunder waren überrascht, dass nicht Wolfgang Mair in der 1. Mannschaft von Rain stand, stattdessen spielte Routinier Hans Ruf, der auch als Kapitän fungierte. Mit einem  3-0 behielt die Truppe um Hans Ruf die Überhand. Die TSL Dortmund spielte zeitgleich gegen Rain 3 und kam zu einem erwartet deutlichen und torreichen 4-0-Erfolg.
 
  Ähnlich verlief in der nächsten Runde auch das Match Rain 1 - Rain 3. Derweil spielten die Dortmunder gegen die 2. Mannschaft der TSG, die immerhin 2007 spektakulär Deutscher Mannschaftspokalsieger wurde. Dieses Spiel gewann die TSL mit 3-0 und sicherte sich somit vorzeitig den Finaleinzug.
 
  TSL Dortmund 61 (oben v.l.) Sandro Salice, Dominik Schulz, Frank Hagenkötter, (unten v.l.) Vicky Büsing, Thossa Büsing und Dieter Sauerwein.
Die Vizepokalsieger aus der Bierstadt: (oben v.l.) Sandro Salice, Dominik Schulz, Frank Hagenkötter, (unten v.l.) Vicky Büsing, Thossa Büsing und Dieter Sauerwein.
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  In der 3. Runde der Gruppenspielphase kam es zum Warm-up des Finales. Das praktisch überflüssig gewordene Spiel der beiden Führenden der Vorgruppe, Rain 1 gegen TSL Dortmund, endete mit 2-1 für die Gastgeber. Der frischgebackene Deutsche Pokalsieger im Einzel, Alexander Ruf, zeigte gegen Sandro Salice (Pokalsieger von 2000) seine Extraklasse und trumpfte mit einem 6:1-Sieg auf. Im zweiten Spiel dieser Runde sicherte sich Rain 2 mit einem ebenfalls ungefährdeten 4-0 Erfolg gegen Rain 3 den dritten Platz im Endklassement.

Das Finale:
TSG Rain - TSL Dortmund   2-2 (11:4)
R. Popp - F. Hagenkötter   2:3 (1:1)
A. Ruf - T. Büsing   5:0 (1:0)
H. Ruf - D. Sauerwein   0:1 (0:1)
A. Mair - D. Schulz   4:0 (2:0)

Aufgrund der ernüchternd hohen Niederlage im Vorspiel blieb Sandro Salice bei der TSL als fünfter Mann
draußen.
 

 

Thossa Büsing bekam als Zielvorgabe gesteckt, möglichst defensiv gegen Tormaschine Alex Ruf zu agieren. Alle anderen TSLer waren auf Siegspiel gepolt. Es ging für die Dortmunder auch gut los. Nach wenigen Minuten erzielt Dieter Sauerwein den ersten Treffer. Postwendend glich Arnold Mair punktemäßig für die TSG aus. Etwas später dann wieder die Dortmunder Führung durch Frank Hagenkötter, der wiederum wenig Zeit zum Freuen hatte, kassierte er doch bald darauf den Ausgleich durch Roland Popp. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff dann ein Strafstoß nach Handspiel im eigenen Strafraum für Alexander Ruf. Flach und hart geschossen verwandelte er zum 1:0 gegen Thossa Büsing.
 
  Dominik Schulz - Arnold Mair
Eine der vier Finalpartien:
Dominik Schulz - Arnold Mair
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Mit einer 2-1 (5:2)-Führung ging es in die Halbzeitpause. Trotz des Rückstandes sah der Dortmunder Kapitän Hagenkötter keinen Grund auszuwechseln. Prompt nach dem Wiederbeginn kamen Alexander Rufs goldene fünf Minuten. Innerhalb dieses Zeitraumes konnte er im Spiel gegen Büsing auf 4:0 erhöhen, inklusive eines zweiten Strafstoßes. Die Dortmunder Titelträume hielt Frank Hagenkötter aufrecht, indem er gegen Roland Popp wieder in Führung ging. Jedoch war auch klar, entweder schossen die Dortmunder Sauerwein und Hagenkötter in ihren Spielen noch wesentlich mehr Tore oder Dominik Schulz würde seinen 0:2-Rückstand zumindest noch in einen Ausgleich umwandeln.

 

Gegen Arnold Mair ein kleines Kunststück für wahr. Ab der 25. Spielminute konnten sich die Rainer schon sehr sicher sein den Titel gewinnen zu können.

Am Ende hatte Hagenkötter nach dem zwischenzeitliche Popp-Ausgleich seine Partie noch mit 3:2 gewinnen können, aber Dominik Schulz lief bei seinen nun vehementen Offensivspiel in offene Messer. Arnold Mair konterte ihn zweimal gnadenlos aus. Auch wenn das Finale nach Punkten Unentschieden endete, die TSG Rain war nach Toren gemessen schlichtweg das bessere Team. 

Das pdf zum Downloaden mit allen Spielen, allen Toren liegt hier bereit

 

 


Text: Thossa Büsing
Fotos: Victoria Büsing, Jürgen Göhring
 

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