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14. November 2009 - Deutscher Pokal 2009

Deutscher Pokalsieger Alexander Ruf

 

  Nach dem Deutschen Meistertitel von 2008 nun der Deutsche Pokal für Alexander Ruf von der TSG Rain 1970. Bei der Ausspielung am 14. November 2009 im bayrischen Rain am Lech siegte der deutsche Nationalspieler gegen seinen Vereinskameraden Arnold Mair mit 1:0 im sudden death. Insgesamt waren nur 16 Spieler aus drei Vereinen am Start.

Wie es sich für einen Pokalwettbewerb gehört, gab es Kracherpartien, Spiele mit klaren Favoriten und Begegnungen auf unterem Niveau. Es blieben allerdings die Überraschungen aus, dafür aber Verlängerungen und Freistoßschießen. 

 
    Achtelfinale
T. Vulpes - A. Mair   1:3
A. Ruf - B. Bauer   7:0
R. Popp - V. Büsing   3:0
J. Göhring - D. Schulz   1:4
S. Salice - T. Büsing   0:1
B. Popp - A. Jung jr.   0:1
A. Jung sen. - M. Tilgner   1:3
D. Sauerwein - F. Hagenkötter 1:1 n.V. (FS 1:2)

Ein frühes Aus ereilte die Mitfavoriten um den Pokaltitel, Thomas Vulpes, Sandro Salice und Dieter Sauerwein, allesamt ehemalige Pokalfinalisten der vergangenen Jahre, in jeweils vereinsinternen Partien.
  Im reinen Rainer U15-Duell setzte sich Andy Jung jr. knapp gegenüber Benedikt Popp durch. Einen fulminanten Erfolg feierte Alexander Ruf über Bernd Bauer. Wieder einmal stand der talentierte Bauer sich selbst auf den Sockeln.
 
  Thossa Büsing - Arnold Mair mit Schiri Benedikt Popp.
Viertelfinale: Thossa Büsing - Arnold Mair mit Schiri Benedikt Popp.
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  Viertelfinale
A. Jung jr. - R. Popp   0:4
T. Büsing - A. Mair   0:1
F. Hagenkötter - M. Tilgner   3:0
A. Ruf - D. Schulz   1:1 n.V. (FS: 2:1)

Der mehrfache Pokalsieger Roland Popp hatte mit dem Rainer Jugendspieler keine hohe Hürde zu bewältigen. Der Siegtreffer in der Neuauflage des diesjährigen Veteranenfinales um die Deutsche Meisterschaft, Büsing gegen Mair, endete wieder mit einem knappen Sieg für den Bayern. Der Siegtreffer fiel Sekunden vor dem Abpfiff. Einen historischen Sieg im dritten Viertelfinale feierte Frank Hagenkötter. Noch nie zuvor hatte er in etlichen, vergangenen Duellen den Berliner Marcus Tilgner knacken können. Und dann noch die Hammerpartie Ruf gegen Schulz. Der Deutsche Meister 2008 gegen den Deutschen Pokalsieger 2008. Ein Spiel auf hohem Niveau und mit knappen Ausgang
 

 

Halbfinale
F. Hagenkötter - A. Ruf   0:4
A. Mair - R. Popp   5:0

Das waren klare Angelegenheiten in der Vorschlussrunde. Frank Hagenkötter fragte sich anschließen, warum er ausgerechnet in diesen 30 Minuten eine Auszeit nehmen musste. Auch für Roland Popp kam nun ein böses Erwachen. Bislang hatte er, in Doppelfunktion als Turnierleiter, auf dem Weg ins Halbfinale jeweils leicht lösbare Aufgaben gehabt und ist dabei wenig gefordert worden. 
 
    Endspiel
A. Ruf - A. Mair   1:0 (0:0) s.d.

Es war klar: es wird einen neuen Namen in der Siegerliste geben. Keiner von beiden gewann zuvor den Deutschen Pokal im Einzel. Im Spiel Neffe gegen Onkel siegte am Ende der Jüngere. Beide Spieler kannten sich aus unzähligen Vereinsduellen bereits aus dem FF. Keiner ging volles Risiko, beide taktierten und operierten vorsichtig. Ein Spiel, das zwei Gewinner verdient gehabt hätte. Aber es konnte nur einer den Titel gewinnen und das war nun einmal Alexander Ruf, der in der Verlängerung die Ruhe bewahrte und einen fein herausgespielten Angriff überlegt und ohne große Euphorie zum Pokalsieg einnetzte.

 


Alle Spiele, alle Tore des Pokalwochenendes in Rain stehen hier, als auch unter Resultate als pdf zum downloaden zur Verfügung

 

 


Text: Thossa Büsing
Fotos: Jürgen Göhring
 

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